„Let’s Act“,  Wien (30.07.-20.08.2017):

Mit der Aufführung des Theaterstücks mit dem Titel „Around the World in Eighty Minutes“ endete in diesem Jahr das Wiener Theatercamp. Drei Wochen lang näherten sich 17 internationale Freiwillige aus Armenien, Belgien, China, Frankreich, Italien, Mexiko, Russland, Spanien, Taiwan und der Türkei diesem Thema. Dabei wurden sie unterstützt und angeleitet von einem Theaterpädagogen. Während der drei Wochen nahmen außerdem zwei lokale Freiwillige von SEBUS teil, einer Wiener Schulungseinrichtung für blinde und sehbehinderte Menschen. Residenz bezog die Gruppe im 5er Haus in Margareten.

Neben den Probeterminen wurde der Gruppe ein buntes Programm mit Stadtführung, Workshops zu Menschenrechten und Inklusion, einem Besuch im SEBUS-Haus in Hietzing und einem International Dinner geboten. Dies alles ermöglicht hat ein internationales Leitungsteam mit Betreuer_innen aus Honduras, Deutschland, Großbritannien, Österreich, Tschechien, Spanien und der Ukraine.

 

Gruppe von acht Personen vor dem Millenium Tower in Wien
Gruppe von acht Personen vor dem Millenium Tower in Wien

 

  „Äktschn im Park“, Augarten / Wien (08.-29.07.):

Bereits zum siebenten Mal fand in diesem Jahr wieder das „Äktschn im Park“-Camp im Wiener Augarten statt. Gemeinsam mit der Burghauptmannschaft und den Gärtnern des Augartens hat die internationale Gruppe mit der Unterstützung von zwei lokalen Freiwilligen die Außenmauern des Parks mit einem neuen Anstrich versehen und diverse Areale von Unkraut befreit. Die 14 internationalen Teilnehmer_innen kamen in diesem Jahr aus Armenien, Belgien, Dänemark, Frankreich, Italien, Mexiko, Marokko, Spanien und der Ukraine. Begleitet wurden sie von einem internationalen Leitungsteam aus Irland, Mexiko, Costa Rica und Österreich. Grenzenlos bereitete diese Leitungspersonen in einer dreitägigen Schulung auf ihre Rolle vor.

Neben der Arbeit im Augarten konnten die Jugendlichen mit Hilfe von kreativer Arbeit und Themenabenden ihren eigenen Horizont erweitern und persönliche Barrieren in den Bereichen Interkulturalität und Inklusion abbauen. Ein Workshop zum Thema „Gesellschaft“ ließ sie darüber reflektieren, um der Ausgrenzung in unserer heutigen Gesellschaft entgegenzuwirken. Residenz bezog die Gruppe im 5er Haus in Margareten.

 

Gruppe von Personen mit unterschiedlichen Fahnen aus aller Welt in der Hand
Gruppe von Personen mit unterschiedlichen Fahnen aus aller Welt in der Hand

 

„We r´Green“, Straden / Steiermark (29.7-12.08.2017):

Acht internationale Teilnehmer_innen und drei Leitungspersonen fanden Anfang August ihren Weg nach Straden. Sie reisten aus China, Belarus, Honduras, Russland, Spanien, Südkorea, der Ukraine und Wales an. In der Steiermark angekommen bezogen sie die Hauptschule Stradens und gemeinsam mit drei Geflüchteten, die seit einigen Monaten in Straden leben, unterstützten sie in den folgenden zwei Wochen verschiedene Projekte in der Region: Zum einen wurde der Naturschutzverein „Lebende Erde im Vulkanland“ bei der Bekämpfung von nicht-heimischen Pflanzen, die die lokale Biodiversität bedrohen, unterstützt und der Berg- und Naturwacht bei der Müllentfernung von Wanderwegen geholfen. Zudem konnten die Freiwilligen die Arbeit der Lebenshilfe-Werkstätte Straden kennen lernen und bei verschiedenen Aktivitäten wie etwa dem gemeinsamen Kochen, dem Musizieren und Filzen mithelfen.

Eine wunderbare Gelegenheit, die örtliche Gemeinde kennen zu lernen, bot sich den Freiwilligen in diesem Jahr durch die Mitgestaltung von zwei Feierlichkeiten: Dem Blaurackenfest des Vereins „Lebende Erde im Vulkanland“ und dem Bauerngolf-Turnier, ein Projekt von SOL (Solidarität Ökologie und Lebensstill).

Auch die erstmalige Kooperation mit der Plattform „Gemeinsam in Straden“, die sich um die Integration von Geflüchteten bemüht, war erfolgreich: Man lud sich gegenseitig zum Essen ein und lernte die unterschiedlichen Kulturen kennen.

 

Am Foto sind Erwachsenen und Kindern, sowie zwei Ziegen
Gruppe von Teilnehmer_innen eines Workcamps in Straden.

 

Partycipation“, Gänserndorf-Süd (17. – 29.07.2017):

In diesem Jahr haben internationale Freiwillige auch beim Partycipation Festival in Gänserndorf-Süd mitgearbeitet. Beim Partycipation handelt es sich um ein 1-wöchiges Camp und Festival für Musik, Kreativität und eine lebenswerte Zukunft, in dessen Rahmen Workshops abgehalten wurden und Musikgruppen aufgetreten sind. Teilgenommen haben acht internationale Freiwilligen aus China, Frankreich, Irland, Italien, Spanien und Südkorea und zwei Betreuerinnen aus Österreich und Polen. Die Teilnehmer_innen haben beim Aufbau, bei der Durchführung und bei der Nachbereitung des Festivals auf allen Ebenen mitgeholfen. Dabei sind Tätigkeiten wie der Aufbau von Zelten und Bühnen, Kochen, Gelände-Hosting, Gästebetreuung sowie die Teilnahme an und Gestaltung von Workshops inbegriffen. Die internationalen Freiwilligen stellten eine Bereicherung für das Festival dar, indem sie es noch bunter und vielfältiger machten, als es bereits war, und konnten selbst vom kreativen und nachhaltigen Programm profitieren.

Drei Personen mit dem Partycipation T-Shirt lächeln in die Kamera
Drei Personen mit dem Partycipation T-Shirt lächeln in die Kamera